Kunst oder ein Schaden am Chip?

Seit ungefähr einem halben Jahr spiele ich mit meinem Moto X Play XT1562 auch als Fotoapparat herum und bin damit auch ganz zufrieden. Die Qualität der Bilder ist einiges besser als beim Samsung Galaxy Note 2 und bei gutem Licht nicht soooo weit entfernt von der Sony NEX-5N. Außerdem löste das XPlay auch recht schnell aus und ist vor allem fast immer dabei.

In letzter Zeit fing es allerdings etwas an zu nerven. Vor allem, weil sich allmählich eine Auslöseverzögerung einzuschleichen scheint. Neu ist jetzt allerdings noch das oben abgebildete Problem. Nein das ist keine bewusst herbei geführte Kunst sondern ein Fehler im Smartphone. Kurzzeitig wollte es nur noch Schwarzweißbilder machen und bekam dann über diese schwarzweißbunte Aufnahme wieder zum Normalzustand zurück.

Angetestet: Olympus Stylus Tough TG-3

In den letzten Tagen hatte ich die Gelegenheit mit einer Olympus Stylus Tough TG-3 herumzuspielen. Meine Eindrücke möchte ich hier kurz wiedergeben. Die ausführliche Beschreibung / Aufzählung der Eigenschaften können auf der Olympuswebseite nachgelesen werden: Olympus Stylus Tough TG-3 | Olympus

Auf den ersten Blick fällt bei der TG-3 im Gegensatz zu von mir in den letzten Jahren genutzten Kameras wie Sony NEX-5N, Sony RX100II aber auch der Panasonic Lumix DMC-LX7 die absolut andere Optik auf. Die Kamera hat kaum gerade Kanten, kein Objektiv ragt nach vorne heraus, die Schalter machen auf robust und wirken so, als könnten sie (zumindest mit dünnen) Handschuhen gut bedient werden. Und es gibt den einen oder anderen Farbkleks. Das Objektiv wird durch eine Scheibe geschützt, die Klappen für die Anschlüsse und den Akku bzw. SDKarte sind extra gedichtet und sie werden mit einem zweiten Riegel geschützt.

Beim Anschalten, Fokussieren und auch Auslösen gefällt die geringe Verzögerung. Sicherlich können Messungen etwas anderes zeigen, für die normale Nutzung ist die Geschwindigkeit mehr als ausreichend. Etwas langsam ist nur der Zoom, aber das geht ja vielen kompakteren Kameras so.

Gefallen hat mir auch die Qualität der Bilder. Die Farben waren satt, ohne unnatürlich zu wirken und die Bilder waren auch bei großer Vergrößerung halbwegs brauchbar. Mit einer Sony RX100II hält die Olympus da natürlich nicht mit. Die Bilder sind aber auf jeden Fall für normale Anwendungen mehr als ausreichend. Für das Web können auch Auschnitte verwendet werden und bei Entwicklungen sollte je nach Motiv auch eind Vergrößerung bis A3 möglich sein.

Was mir bei der Kamera viel Spaß gemacht hat, waren allerdings die Filter. Hier Beispiele für ein abbruchreifes Haus in Temepelfelde:

Makrospiele mit einem Mistkäfer

Heute fand ich im Keller einen toten Mistkäfer, der mich erneut zum Spielen mit dem Makro bewegte. Erneut war es schwierig, den richtigen Schärfepunkt zu finden. Der Kopf steht einfach zu weit vor und ist für den Autofokus nicht zu finden, die Schärfe beginnt trotz Blende f/20 erst kurz dahinter, die Mundwerkzeuge bleiben unscharf, die Beine und der Rumpf sind dagegen im scharfen Bereich.

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Die Gesamtansicht gibt es wieder auf dem Bilderblog: Ein Kellerfund: Mistkäfer « B3B

Makrospiele – 1:1-Vergrößerung

Seit dem Frühjahr spiele ich vermehrt mit meinem Sony SEL30M35 herum und versuche, den Dingen auf den Grund zu gehen. Dabei entstehen durchaus auch mal ganz brauchbare Bespiele (siehe z.B. B3B: Makrospiele). Das Foto zeigt allerdings eine 50%-Verkleinerung des Bildes. Wenn man bis auf den letzten Pixel hinein geht, sieht das Bild schon nicht so überzeugend aus:

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Irgendeinen Grund muß es aber auch haben, daß man für Fototechnik locker das 10-fache oder sogar noch mehr im Gegensatz zu meinem Setup ausgeben kann.

Interessant ist in diesem Zusammenhang vielleicht auch noch der Vergleich zu meinem alten Equipment: Systemvergleich (Canon EOS 350D – Canon S95). Zu beachten ist dabei aber, daß die kleine Mücke nur ca. 5mm lang war und ich nicht das beste Licht hatte. Die komische Fliege ist mehr als 10mm und das Licht war auch besser.

Sony SEL30M35

Für meine NEX-5N wurde mir letztens ein kleiner Wunsch erfüllt, es gab ein Macro zum Geburtstag. Da es für die E-mount-Modelle nur ein passendes Modell gibt, war die Wahl einfach.

Nach ersten kurzen Tests bin ich auch sehr zufrieden. Hauptbeschäftigung gibt es beim Digitalisieren von alten Dias. Hier war ich doch erstaunt, wie einfach recht gute Qualität erreicht werden kann. Das Bild der ITL 120.003 wurde frei Hand vor einem hellen Hintergrund aufgenommen. Bis auf Beschnitt bzw. etwas Größenreduktion habe ich nichts am Bild manipuliert.

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Bei den anderen Motiven fällt auf, daß es mir schwer fällt, die Schärfe zu treffen und etwas Tiefe ins Bild zu bringen. Auf Grund ihrer Bauform ist die NEX-5N prädestiniert für Bilder ohne Tiefenwirkung, aber immer will man das ja nicht. Bleibt also noch etwas zu spielen und zu üben.

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