Ein Spritzkuchen von Wiese / Café Gustav

Heute mal wieder die Bäckerei Wiese mit ihrem Café Gustav am Markt in Eberswalde. Mit 1,20€ eher am oberen Ende der Preisskala lohnt sich der Spritzkuchen doch. Vielleicht ein bisschen fettig, aber trotzdem noch etwas knackig. Zuckerguss nicht zu süß und auch saftig. Schmeckt.

Bäckerei Konditorei Läge Rheinsberg

Heute mal ein Stück Kuchen von der Bäckerei Konditorei Läge aus Rheinsberg von der Filiale am Bahnhof. Es gibt wie so oft Pfannnkuchen und Spritzkuchen und dazu noch ein Brot.

Leider hat sich der Kauf nicht so gelohnt. Den Pfannnkuchen fand ich irgendwie zu trocken, den Spritzkuchen etwas zu wenig gebacken und beide waren etwas fade. Oder lag die Empfindung nur daran, dass es ein sehr kalter windiger Tag war und meine Geschmacksnerven etwas eingefroren waren?

Aber auch das Brot war eher von der trockenen Sorte und lies mich daran zweifeln, ob der Bäckermeister seine Erzeugnisse auch selbst ißt.

Bäckerei Türcke aus Gransee

Heute gibt es Kuchen der Bäckerei Türcke aus Gransee, die auch ein Geschäft in Zehdenick am Markt hat. Aus dem guten Angebot wähle ich Pfannkuchen für 1,00€ und einen Spritzkuchen für 1,35€. Während der Preis für den Pfannkuchen eher normal ist, ist der für den Spritzkuchen recht teuer, aber heute scheint es sich trotzdem mehr zu lohnen als letztens in Neuruppin.

Der Pfannkuchen hat eine leichte Kruste und ist innen angenehm locker und trotzdem noch zu spüren, der Teig schmeckt auch sehr gut. Nur das Pflaumenmuß trifft nicht so ganz meinen Geschmack und der Zuckerguss ist mir zu bröselig.

Auch beim Spritzkuchen ist mir der Zuckerguss zu trocken und bröselig, sonst passt aber alles. Die Kruste ist genau richtig und innen ist der Teig nicht zu trocken nicht zu feucht.

Es erinnert mich beides etwas an den Kuchen der Bäckerei Nachtigall. Und der Spritzkuchen rückt locker in die Top 3 auf. Ich würde also wieder bei Türcke anhalten und wahrscheinlich sogar einen kleinen Umweg machen.

Spritzkuchen vom Lanzendorfer Backparadies

Wer durch das Fichtelgebirge fährt kommt sicher durch Fürstenbrunn und wer dort ein Stück Kuchen oder Brot und Brötchen sucht, stößt auf das Lanzendorfer Backparadies. Eigentlich wollte ich nur Brötchen kaufen, konnte dem Spritzkuchen aber nicht widerstehen. Mich interessierte einfach wie hier in Oberfranken das Thema interpretiert wird.

Leider war das Ergebnis aber doch etwas enttäuschend. Der Teig schmeckte nach dem ersten Bissen zwar noch ganz gut, allerdings verflog dieser Eindruck ziemlich schnell und das Teilchen wurde etwas fade. Außerdem fehlte mir auch richtiger Zuckerguss.

Auch die Schrippen, Milch- und Rosinenbrötchen sowie die Bamberger Croissant waren nicht so doll. Umwege würde ich also nicht machen, mal so zwischendurch geht es aber.

Krausgebackenes aus Stüdenitz

In Stüdenitz etwa auf der Mitte zwischen Neustadt/Dosse und Havelberg wähle ich neben den fast schon üblichen Pfannkuchen und Spritzkuchen noch ein Krausgebackenes, was eigentlich einem Krapfen entspricht.

Schrippen können schon ab 6.00 auf dem Hof gekauft werden, den Rest gibt es dann ab sieben im Laden. Der Laden ist klein, aber nett gemacht und die Verkäuferin ist sehr freundlich. Mittags muss man allerdings aufpassen, es gibt eine Mittagspause.

Ich fange mit dem Spritzkuchen an. Es ist auch hier zu merken, dass es Eberswalder Spritzkuchen eigentlich nur rund um Eberswalde gibt, denn schon rein optisch gibt es hier eine Abweichung. Beim richtigen Eberswalder Spritzkuchen müssen zwei Kringel gelegt sein, wodurch er relativ hoch im Vergleich zum Durchmesser wird. Aber das nur am Rand.

Der Spritzkuchen könnte für mich noch etwas mehr durchgebacken sein, ich fand ihn unten etwas sehr weich. Und ein Tick mehr Süße würde mir gefallen, er schmeckt aber insgesamt ganz gut.

Dann ist der Pfannkuchen dran. Er fällt zunächst durch sein relativ hohes Gewicht auf. Der Teig ist aber trotzdem relativ locker und nicht matschig. Was mir allerdings nicht gefallen haben, sind der recht bröselige Zuckerguss und das Pflaumenmus. Es hat mir auch nicht geschmeckt.

Zum Schluss kommt das Krausgebackene an die Reihe. Auch hier fällt das relativ hohe Gewicht auf und vor allem die große“Bauhöhe“. Der Teig ist relativ fest, obwohl schöne Poren zu erkennen sind, schmeckt aber.

Insgesamt bleibt ein guter Eindruck zurück. Einen Umweg würde ich vielleicht nicht fahren, aber wieder anhalten bestimmt und vielleicht auch mal ein Brot oder Brötchen kaufen, die sahen sehr gut aus.