Eierschecke und Pfannkuchen der Bäckerei Stölzel

Als ich heute durch Sachsen fuhr und einen Bäcker sah, kam spontan der Wunsch nach einem Stück Kuchen auf. Und da Sachsen so etwas wie das Land der Eierschecke ist, wählte ich eine und dazu noch einen Pfannkuchen.

Die Eierschecke gehörte zum Typ mit richtigem Boden und auch einer relativ festen Decke. Der Eischaum dazwischen hatte die richtige Farbe und war auch schön locker und nicht zu matschig. Auch geschmacklich gab es nichts auszusetzen. Das richtige Verhältnis – nicht zu süß, aber auch nicht langweilig.

Der Pfannkuchen hatte eigentlich schon verloren, bevor er in der Tüte lag. Zuckerkrümel und Marmelade als Füllung. Aber meine Vorbehalte waren unbegründet. Die Zuckerkrümel zuckern zwar beim Essen vor sich hin. Der Geschmack des Teiges und auch der Marmelade sind sehr gut. Auch hier gilt: süß aber nicht zu süß.

Insgesamt also ein lohnender Stop bei der Filiale der Bäckerei Stölzel in Nossen. Der Sitz von Stölzel ist in Rochlitz und im Netz Bäckerei Stölzel

Bäckerei Franke: Eierschecke und Pfannkuchen

Vor langer Zeit kaufte ich regelmäßig bei Franke in Biesenthal ein und wenn es Kuchen sein sollte, nahm ich gerne ein Stück Eierschecke, die damals eigentlich genau so war, wie sie sein sollte und mich an die Eierschecke von Bäcker Günther aus Finowfurt erinnerte. Irgendwann gab es aber keine Eierschecke mehr bei Franke und ich änderte meine Wege und kaufte nichts mehr.

Als ich heute Morgen aber wieder einmal an der Filiale Am Schlossberg vorbei kam, hielt ich kurzentschlossen an und kaufte eine Eierschecke und einen Pfannkuchen. Mit 1,75€ und 1,25€ fand ich es nicht so günstig. Und mit meinen Augen fand ich auch die Eierschecke nicht, da sie von einer feinen Schicht Puderzucker bedeckt war. Den Pfannkuchen gab es glasiert und mit Zucker bestreut. Hier entschied ich mich für den glasierten.

Die Eierschecke hat leider nicht nur optisch sondern auch geschmacklich nicht viel mit dem zu tun, was ich unter Eierschecke kennengelernt habe. Vielmehr ist es ein Stück Käsekuchen, das zwar nicht schlecht schmeckt, aber eben keine Eierschecke ist.

Und auch der Pfannkuchen war nicht ganz meins. Sein „Hauptproblem“ ist schon auf dem Foto zu sehen: Er ist mit Marmelade gefüllt, nicht mit Pflaumenmus, wie ich es mag. Der Teig ist mir etwas zu trocken, schmeckt aber trotzdem.

In Summe war es also nicht ganz mein Kuchen heute. Trotzdem kann ich Franke prinzipiell durchaus empfehlen und wäre bei anderen Erwartungen vielleicht glücklich geworden.

Die Bäckerei Franke ist im Web als barnimer-backhaus.de zu finden.

Sällskapet – Disparition

Sällskapet ist eine schwedische Formation, auf die ich irgendwann durch ihre Veröffentlichung „Nowy Port“ aufmerksam geworden bin. Da singen sie noch selbst. Bei „Disparition“ hingegen wird die in Berlin lebende Sängerin Andrea Schröder gefeatured.

Andrea Schröder ist Insidern sicher schon länger bekannt. Ich wurde aber erst durch ihre letzte Veröffentlichung VOID auf sie aufmerksam.

Während mir aber bei Sällskapet teilweise die Stimme des Sängers nicht so gefiel, fand ich bei Andrea Schröder die Instrumentierung etwas sehr rudimentär.

Hier nun kommen die guten Sachen zusammen. Die tiefe Stimme von Andrea Schröder mit der kräftigen und dunklen Musik von Sällskapet. Und dabei wird sogar in deutsch gesungen, die Texte haben Tiefgang und trotzdem ist es nicht schnulzig und sehr gut hörbar.

Eine klare Empfehlung und mein Album des Monats.