Energiefresser

Mit meiner A6000 bin ich insgesamt recht zufrieden. Gegenüber der NEX5N sind vor allem der schnellere Autofokus und die Möglichkeit der Kopplung mit Smartphone oder Tablet zu erwähnen. Auch die generelle Bildqualität scheint mir besser.

Was mich aber verwirrt ist der hohe Stromverbrauch der A6000. Mit der NEX5N schaffte ich so ca. 350 bis 400 Bilder pro Ladung, bei der A6000 ist es teilweise aber nicht einmal die Hälfte. 
Was mich noch verwirrt, die Akkus sind manchmal nicht richtig voll, auch wenn sie eigentlich voll geladen waren. Ich nutze neben den Originalakkus der NEX5N und A6000 noch zwei alte mit der NEX5N und zwei neue mit der A6000 gekaufte Akkus von BAXXTAR, die den NP-FW50 entsprechen.

Zum Laden verwende ich neben dem mit der NEX5N gelieferten Ladegerät (bei der A6000 gab es nur einen Adapter und ein Kabel zum Laden in der Kamera) auch zwei Ladegeräte von BAXXTAR (Travel Charger 1806 und USB Adapter für zwei Akkus – siehe Foto) und den alten Travel Charger von Patona, der aber dem 1806 entspricht.

Eventuell lädt insbesondere der USB-Doppellader nicht ganz voll, die anderen Geräte aber doch. Das muss ich jedoch erst noch überprüfen.

Geisterfotografie bei Nacht

Schon bei der NEX-5N hatte mich die Funktion der Mehrfachbelichtung zur Erweiterung des ISO-Bereichs fasziniert, auch wenn die Bilder oft nur in kleiner Vergrößerung etwas taugten. Bei der A6000 ist diese Funktion noch weiter verbessert worden und erlaubt Fotos bei fast schon unmöglichen Bedingungen.

Einer der ersten Versuche fand an diesem Chausseehaus an der B198 statt. Auch wenn die Bilder kaum druckreif sind, bin ich erstaunt, was so geht. Es war, wenn kein Auto vorbei kam, fast stockfinster und mir blieb oft unklar, was die Kamera wann trieb. Auf dem elektronischen Sucher gibt es nur Rauschen, auf dem Display kam es mir verzögert vor und dazu kombiniert die Kamera 15″-Bilder. Einige mal habe ich die Kamera schon herunter genommen, ehe sie fertig war. Die Bilder waren trotzdem zumindest interessant und mit einem Stativ und mehr Geduld wäre sicher wesentlich mehr herauszuholen.

Tagesbilder des Chausseehauses gibt es hier: Chaussee-Geisterhaus an der B198 am Tag

Der große kleine Bruder

Heute geb es eine kleine Verstärkung in meinem Pixelsammlerteam. Zur inzwischen fast sechs Jahre alten Sony NEX5N kommt eine A6000 hinzu. Auffällig ist auf jeden Fall der Größenunterschied. Die A6000 ist länger, breiter und auch dicker als die NEX5N. Das schafft Platz für einen (elektronischen) Sucher, einen Aufklappblitz, einen normalen Blitzschuh und die beiden Drehrädchen. Der Filmknopf wandert auf die Seite.

Kunst oder ein Schaden am Chip?

Seit ungefähr einem halben Jahr spiele ich mit meinem Moto X Play XT1562 auch als Fotoapparat herum und bin damit auch ganz zufrieden. Die Qualität der Bilder ist einiges besser als beim Samsung Galaxy Note 2 und bei gutem Licht nicht soooo weit entfernt von der Sony NEX-5N. Außerdem löste das XPlay auch recht schnell aus und ist vor allem fast immer dabei.

In letzter Zeit fing es allerdings etwas an zu nerven. Vor allem, weil sich allmählich eine Auslöseverzögerung einzuschleichen scheint. Neu ist jetzt allerdings noch das oben abgebildete Problem. Nein das ist keine bewusst herbei geführte Kunst sondern ein Fehler im Smartphone. Kurzzeitig wollte es nur noch Schwarzweißbilder machen und bekam dann über diese schwarzweißbunte Aufnahme wieder zum Normalzustand zurück.

Angetestet: Olympus Stylus Tough TG-3

In den letzten Tagen hatte ich die Gelegenheit mit einer Olympus Stylus Tough TG-3 herumzuspielen. Meine Eindrücke möchte ich hier kurz wiedergeben. Die ausführliche Beschreibung / Aufzählung der Eigenschaften können auf der Olympuswebseite nachgelesen werden: Olympus Stylus Tough TG-3 | Olympus

Auf den ersten Blick fällt bei der TG-3 im Gegensatz zu von mir in den letzten Jahren genutzten Kameras wie Sony NEX-5N, Sony RX100II aber auch der Panasonic Lumix DMC-LX7 die absolut andere Optik auf. Die Kamera hat kaum gerade Kanten, kein Objektiv ragt nach vorne heraus, die Schalter machen auf robust und wirken so, als könnten sie (zumindest mit dünnen) Handschuhen gut bedient werden. Und es gibt den einen oder anderen Farbkleks. Das Objektiv wird durch eine Scheibe geschützt, die Klappen für die Anschlüsse und den Akku bzw. SDKarte sind extra gedichtet und sie werden mit einem zweiten Riegel geschützt.

Beim Anschalten, Fokussieren und auch Auslösen gefällt die geringe Verzögerung. Sicherlich können Messungen etwas anderes zeigen, für die normale Nutzung ist die Geschwindigkeit mehr als ausreichend. Etwas langsam ist nur der Zoom, aber das geht ja vielen kompakteren Kameras so.

Gefallen hat mir auch die Qualität der Bilder. Die Farben waren satt, ohne unnatürlich zu wirken und die Bilder waren auch bei großer Vergrößerung halbwegs brauchbar. Mit einer Sony RX100II hält die Olympus da natürlich nicht mit. Die Bilder sind aber auf jeden Fall für normale Anwendungen mehr als ausreichend. Für das Web können auch Auschnitte verwendet werden und bei Entwicklungen sollte je nach Motiv auch eind Vergrößerung bis A3 möglich sein.

Was mir bei der Kamera viel Spaß gemacht hat, waren allerdings die Filter. Hier Beispiele für ein abbruchreifes Haus in Temepelfelde: