In Borkheide in der Nähe von Beelitz traf ich am Ortsausgang auf eine kleine Bäckerei, die sich irgendwie nicht entscheiden kann, denn Gemüse und Fleisch bzw. Wurst gibt es auch und Mittags auch einen Imbiß. Ich wähle den Pfannnkuchen und bin nicht enttäuscht. Der Teig ist leicht fettig, dazu aber auch locker. Das Pflaumenmuß schmeckt und auch der Zuckerguss hat eine gute Konsistenz. Passt also alles.
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Spritzkuchen vom Lanzendorfer Backparadies
Wer durch das Fichtelgebirge fährt kommt sicher durch Fürstenbrunn und wer dort ein Stück Kuchen oder Brot und Brötchen sucht, stößt auf das Lanzendorfer Backparadies. Eigentlich wollte ich nur Brötchen kaufen, konnte dem Spritzkuchen aber nicht widerstehen. Mich interessierte einfach wie hier in Oberfranken das Thema interpretiert wird.
Leider war das Ergebnis aber doch etwas enttäuschend. Der Teig schmeckte nach dem ersten Bissen zwar noch ganz gut, allerdings verflog dieser Eindruck ziemlich schnell und das Teilchen wurde etwas fade. Außerdem fehlte mir auch richtiger Zuckerguss.
Auch die Schrippen, Milch- und Rosinenbrötchen sowie die Bamberger Croissant waren nicht so doll. Umwege würde ich also nicht machen, mal so zwischendurch geht es aber.
Benzinpreispoker
Ich will nicht die alte Leier anfangen, das früher vielleicht alles besser war oder doch?
Ganz früher gab es einen Preis für Kraftstoff und der lag bei 1,50 Mark und war einfach so. Im Vergleich zum Verdienst war das viel. Getankt wurde trotzdem, gefahren aber weniger.
Dann kamen die Zeiten, als die Preise irgendwie hoch und wieder runter gingen. Eher hoch wahrscheinlich. Und eigentlich war es egal, wann getankt wurde. Gezahlt wurde in D-Mark.
Dann fing das Pokern an. Es gab Unterschiede zwischen Morgen und Abend und manchmal auch zum Wochenende oder Wochenanfang. Irgendwann gab es Mittagspreise, dann besondere Nachtpreise, die extra hoch angesetzt sind. Die regionalen teilweise großen Unterschiede gab es natürlich sowieso. Wobei regional auch zwei Straßen weiter bedeuten kann.
Seit einigen Jahren helfen Apps bei der Suche nach dem richtigen Preis. Aber auch die helfen nur wenig, wenn die Konzerne die Preise im Stundentakt anpassen und der gerade erst aktualisierte Preis schon wieder nicht mehr zutrifft…
Krausgebackenes aus Stüdenitz
In Stüdenitz etwa auf der Mitte zwischen Neustadt/Dosse und Havelberg wähle ich neben den fast schon üblichen Pfannkuchen und Spritzkuchen noch ein Krausgebackenes, was eigentlich einem Krapfen entspricht.
Schrippen können schon ab 6.00 auf dem Hof gekauft werden, den Rest gibt es dann ab sieben im Laden. Der Laden ist klein, aber nett gemacht und die Verkäuferin ist sehr freundlich. Mittags muss man allerdings aufpassen, es gibt eine Mittagspause.
Ich fange mit dem Spritzkuchen an. Es ist auch hier zu merken, dass es Eberswalder Spritzkuchen eigentlich nur rund um Eberswalde gibt, denn schon rein optisch gibt es hier eine Abweichung. Beim richtigen Eberswalder Spritzkuchen müssen zwei Kringel gelegt sein, wodurch er relativ hoch im Vergleich zum Durchmesser wird. Aber das nur am Rand.
Der Spritzkuchen könnte für mich noch etwas mehr durchgebacken sein, ich fand ihn unten etwas sehr weich. Und ein Tick mehr Süße würde mir gefallen, er schmeckt aber insgesamt ganz gut.
Dann ist der Pfannkuchen dran. Er fällt zunächst durch sein relativ hohes Gewicht auf. Der Teig ist aber trotzdem relativ locker und nicht matschig. Was mir allerdings nicht gefallen haben, sind der recht bröselige Zuckerguss und das Pflaumenmus. Es hat mir auch nicht geschmeckt.
Zum Schluss kommt das Krausgebackene an die Reihe. Auch hier fällt das relativ hohe Gewicht auf und vor allem die große“Bauhöhe“. Der Teig ist relativ fest, obwohl schöne Poren zu erkennen sind, schmeckt aber.
Insgesamt bleibt ein guter Eindruck zurück. Einen Umweg würde ich vielleicht nicht fahren, aber wieder anhalten bestimmt und vielleicht auch mal ein Brot oder Brötchen kaufen, die sahen sehr gut aus.
Unser Bäcker Reinhold in Fürstenberg
Unser Bäcker Reinhold kommt eigentlich aus Wesenberg in Mecklenburg-Vorpommern, hat aber neben Filialen in Neustrelitz, Mirow, Rheinsberg und Wesenberg auch eine am Markt von Fürstenberg. Und eigentlich war ich heute nur hier, um schnell eine Kleinigkeit zum Mittag zu essen, dann lachte mich aber die Mandarinen-Sahne-Creme-irgendwas-Torte an.
Ich wurde nicht enttäuscht, der Boden ist nicht pappig, die Cremefüllung bzw. -schicht nicht zu fettig und auch nicht zu luftig und die Mandarinen liegen dicht beieinander und auch der Tortenguss ist nicht zu dick. Alles richtig also und eine klare Empfehlung.
Unser Bäcker ist auch im Netz zu finden: Unser Bäcker Reinhold GmbH




